Das „Alte Amtsgericht“ (Oberer Markt 3)

Blick vom Kirchturm nach Osten um 1920

 

Bis zum großen Stadtbrand 1840 standen hier der "Goldene Löwe" und ein Wohnhaus. Das alte Rathaus war an
der Nordseite des Oberen Marktes. 1843 wurde der Grundstein für ein neues Rathaus gelegt, 1845 eröffnete der "Rathskeller" im Erdgeschoss, ab 1846 bezog die Stadtverwaltung den 1. und 2. Stock.

Das Königreich Sachsen erwarb das Gebäude 1851 für sein Gericht. 1856-1874 beherbergt es das für die Stadt und die Umlandgemeinden zuständige Gerichtsamt, 1879 in "Königliches Amtsgericht zu Markneukirchen" umbenannt.

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Wohn- und Geschäftshaus Markt 8

Verkaufsraum der Fa. Heymann um 1928
(Foto: Sammlung Werner Pöllmann)

 

Das Wohn- und Geschäftshaus am Unteren Markt 8 wurde nach dem 1840er Stadtbrand von Schuhmachermeister Karl Gottlob Braun erbaut.

Hier befand sich das erste Geschäft von Nathan Brandt, der sich 1880 als erster Jude in Markneukirchen niedergelassen hatte und 1885 das Bürgerrecht erhielt.

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Ev.-Luth. Stadtkirche St. Nicolai

Ansichtskarte Markt mit Blick zur Kirche 1914 (Sammlung Dr. Enrico Weller)

 

In der ersten urkundlichen Erwähnung Markneukirchens wird von „Newenkirchen“ berichtet. Die Kirche wird namensgebend für den bis dahin „Nothaft“ genannten Ort. Die demnach sehr früh errichtete Kirche wurde dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Kinder und Händler, geweiht.

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